Playboy Deutschland feiert 45. Jubiläum

>Playboy Deutschland feiert 45. Jubiläum
Playboy Deutschland feierte mit rund 300 geladenen Gästen sein 45-jähriges Bestehen. “Im Namen des Hasen” tranken, tanzen und assen Stars wie Ex-Box-Weltmeisterin Regina Halmich, Regisseur Simon Verhoeven, Schauspieler Max von Thun und Sängerin Natalia Avelon im “Upside East” in exakt 45 Metern Höhe über den Dächern Münchens. Hingucker des Abends: Künstlerin Milo Moiré. Die Schweizerin erschien in einem goldenen Netz-Kleid, anstelle von Unterwäsche verdeckten geschickt vernetzte Fäden das wohl Intimste. Chefredakteur Florian Boitin freute sich über den gelungenen Abend: “Eine Geburtstagsfeier ist immer nur so gut wie ihre Gäste.”
 
Milo hatte bereits das Vergnügen ihre Hüllen für den deutschen Playboy fallen zu lassen (August-Ausgabe 2016). In einem acht-seitigen Starporträt mit dem Titel “Performance Meisterin” wurde nicht nur Milos schöner Körper sondern auch ihre künstlerische Arbeit vorgestellt. “Ich freue mich sehr als Künstlerin mit einer außergewöhnlich Strecke im Playboy zu sein. Der Playboy ist ein modernes Magazin das mit Nacktheit sehr niveauvoll umgeht. In meiner Kunst ist die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Sexualität und Nacktheit sehr zentral. Da ich Nacktheit als etwas natürliches betrachte, passt der Playboy und ich gut zusammen”, kommentierte die Schweizer Künstlerin.
 
Für Milo schliesst sich ein emanzipiertes Frauenbild und der Playboy nicht aus, ganz im Gegenteil so Moiré: “Der Playboy hat die weibliche Sexualität von ihrem schlechten Ruf befreit, er hat dabei geholfen Sex gesellschaftsfähig zu machen und als etwas normales anzusehen. Mit dem Playboy wurde gezeigt, dass alle Frauen, denen man im Alltag begegnet auch eine sexuelle Seite haben. Hugh Hefner’s Magazin hat es geschafft, die damaligen prüden Ansichten zu ändern und hatte mehr Auswirkungen auf die Freiheit als die Entscheidungen der Politiker und Gerichte. Er kritisierte in seinem Heft die damals geltenden Gesetze in den USA, so galt beispielsweise Oralsex als Sodomie und war schlimmer als Mord. Er war der Ansicht, dass wenn etwas so natürliches wie die Sexualität die Menschen beunruhigt, dass dies ein sehr guter Grund sei, die alten Moralvorstellungen in Frage zu stellen. In einer offenen Gesellschaft muss man über alles sprechen können. Playboy hat den Dialog gefördert. Hugh Hefner hat Fragen aufgeworfen, die Menschen zum nachdenken gebracht haben und vor allem Frauen angeregt haben die Regeln in Frage zu stellen. Die Playboy-Frau ist eine selbstbewusste Verführerin, die selbstbestimmt mit ihrem Körper umgeht und es einfach geniesst ihre Reize auf ästhetische Art zu präsentieren.”
2017-06-09T20:03:03+00:00 09. Juni 2017|Presse|